Sachen gibt es – die sind dümmer als die Schutzpolizei normalerweise erlaubt. Aber die Herren mit den Sackos – oder noch schlimmer – mit Overall und V-Ausschnitt, die bringen das noch immer fertig.
Vielleicht ist das LKA im Norden ja auch zu Energiesparlampen und Stecklingszucht übergegangen und hat das ganze Jahr Erntezeit.
Zur Vorgeschichte: Cops wollen Bürger überwachen, weil vielleicht böser Terrorist. Cops pappen also Peilsender an Wagen von „LKA MostWanted“.
Der findet das Ding und verwendet es für sonstwas; genauer ausgedrückt: er pappt es nicht wieder seinerseits etwa an einen Müllwagen oder gar einen Streifenwagen, sondern übergibt das Dingens samt Batterien der TAZ. LKA aber regt sich auf, dass der nun gar nicht mehr Terrorverdächtige das Appendix einfach in Tasche steckte:
„Der Beklagte behandelt den Peilsender wie eine Fundsache“, empört sich das Kieler LKA. Der Sender sei jedoch „nicht verloren gegangen“, sondern sei „unter der Stoßstange des Wagens der Beklagten versteckt“ worden. Schenk habe erkennen müssen, dass das Gerät „nicht Bestandteil“ seines neu erworbenen Autos war. Erst durch den Ausbau in „verbotener Eigenmacht“ sei dem LKA der Peilsender aus dem Besitz „entzogen“ worden.“
Ich warte ja nur auf erste Meldungen, dass ein böser böser Bube in Zukunft mal den teuer erworbenen und heimlich installierten Online-Schwachfug-Peilsender einfach gelöscht hat.
„Das hätte Herr S. aber doch merken müssen, dass die Computerwanze nicht integraler Bestandteil seines neu erworbenen Computers ist…“
Quelle: TAZ via Fefe und Netzpolitik